Firmengründer mit ausländischer Staatsangehörigkeit

Home  /  Blog  /  Firmengründer mit ausländischer Staatsangehörigkeit

Die Schweiz bietet als Standort für Firmengründungen viele attraktive Möglichkeiten. In der Schweiz selbstständig tätig zu sein wird von immer mehr ausländischen Staatsangehörigen angestrebt, die mit ihren Ideen und Vorstellungen ein Unternehmen selbst ständig aufbauen möchten. Je nach Herkunftsland ergeben sich in der Schweiz unterschiedliche Möglichkeiten und Ausrichtungen. Dabei kommt für die Firmengründung in der Schweiz ein duales System zum Tragen, welches für Arbeitnehmer, Erwerbstätige oder Gründer aus den EU oder EFTA Staaten profitabel sein kann. Kommt ein ausländischer Staatsangehöriger aus einem sogenannten Drittstaat, werden nur sehr gut qualifizierte Personen zugelassen.

Wer kann gründen?

Im Grunde genommen kann jeder Bürger aus einem EU Staat oder einem EFTA Staat in der Schweiz eine Firmengründung vollziehen und sich selbst ständig machen. Es gibt eine einzige Ausnahme und die beinhaltet Bürgerinnen und Bürger aus Kroatien. Für die genauen Bewilligungsvoraussetzungen, auch die Aufenthaltsbewilligungen in der Schweiz, die für eine sehr ständige Erwerbstätigkeit nötig sind, sollte man sich in die speziellen Bundesgesetze für Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz einlesen.

Firmengründer aus Drittstaaten

Des Weiteren können auch Unternehmer aus Drittstaaten in der Schweiz gründen, das bedeutet Bürgerinnen und Bürger aus dem nicht EU oder EFTA Raum. Diese müssen dann den in der Schweiz vorherrschenden Anforderungen genügen. Diese Anforderungen werden im Bundesgesetz der Schweiz vorgeschrieben, in welchem auch die Verordnungen über Zulassungen, Aufenthaltsbewilligungen und Erwerbstätigkeiten geregelt sind.

Auch sogenannte Grenzgänger können gründen

Es gibt auch Grenzgängerinnen Grenzgänger aus Drittstaaten, die aber bei einer Firmengründung im Schweizer Raum nach speziellen Anforderungen Regeln eingestuft werden. Damit in der Schweiz eine selbstständige Erwerbstätigkeit durchgeführt werden kann, müssen die Schweizer Behörden ein Prüfungsverfahren einleiten. Dazu müssen von Grenzgänger aussagekräftige Unterlagen eingereicht werden, wie Businessplan, Eröffnung eines Büros, Handelsregisteramtseintrag und eine jeweilige Etablierung der Firma eingereicht oder vorgelegt werden.

Erst wenn diese Unterlagen eingereicht worden sind können die kantonalen Migrationsbehörden nächste Schritte einleiten. Hierfür wird zunächst einmal für fünf Jahre eine Bewilligung ausgestellt, die einen Aufenthalt in der Schweiz erlaubt. Des Weiteren können auch Grenzgänger aus Drittstaaten eine Bewilligung erhalten, dies ist aber nur möglich wenn eine Aufenthaltsbewilligung in einem der Nachbarstaaten der Schweiz vorliegt, die seit sechs Monaten besteht. Dazu muss der Grenzgänger aus einem Drittstaat mindestens sechs Monate dort wohnhaft gewesen sein.

Voraussetzungen für die Gründung

Vorschriften für die Nationalität und die Wohnsitznachweise werden in der Schweiz geprüft und demnach kann der Gründer dann eine Einzelfirma, eine Kollektiv oder Kommanditgesellschaft, eine GmbH oder AG in der Schweiz gründen.

Comments are closed.